LANDWIRTSCHAFTSPRAKTIKUM

Die Schülerinnen und Schüler verbringen ihr vierwöchiges Landwirtschaftspraktikum alleine oder zu zweit auf einem Hof, der biologisch wirtschaftet und einen Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche des Landwirtes gewährt. In dieser Zeit leben die Schülerinnen und Schüler auf dem Hof und sollen in überschaubarem Rahmen auch Verantwortung für die ihnen übertragenen Aufgaben übernehmen. In dem neuen sozialen Umfeld erwerben sie sich Kompetenzen des sozialen Miteinanders und wachsen auch in Punkten wie Durchhaltevermögen, Zuverlässigkeit und Koordination weit über das bisher erlebte hinaus. Sie können ein Bewusstsein für das Zusammenspiel von Mensch und Natur sowie eine Wertschätzung für landwirtschaftliche Arbeitsprozesse entwickeln.

Mein Landwirtschaftspraktikum verbrachte ich in der Schweiz, zuerst auf einem Hof im Tal, und danach auf der zu dem Hof gehörenden Alp.
Die zwei Wochen im Tal waren wohl die Abwechslungsreicheren, da wir von dort immer wieder auf die Alp gefahren sind, um dort alles für die Aplsaison vorzubereiten. Doch musste ich immer sehr früh aufstehen, um die Kühe melken zu gehen, und den Stall aus zu misten. Auch die Heu Ernte war in dieser Zeit angesagt. Nach diesen zwei Wochen durfte ich dann den Alp-Aufzug miterleben, was für mich ein sehr einmaliges Erlebnis war. Auf den Alp angekommen, war das Leben deutlich geregelter, Morgens wurden zu erst die Kühe in den Stall getrieben, dann gemolken. Danach wurde frischer Käse gemacht. Über den Mittag wurden dann die Weiden gepflegt, neue Zäune gebaut, Holz gehackt, und alles andere was anstand.

Das Praktikum war für mich ein sehr schönes Erlebnis, und ich habe das ruhige Alp-Leben sehr genossen.

Wer etwas mehr über die Alp erfahren will, kann hier einen Blog von der Familie lesen, bei der ich wohnte und arbeitete.