Handwerkspraktikum

Hartes Heißes Eisen

Pfingsten 2016 war ich im Rahmen des, in der zehnten Klasse anstehenden Handwerkspraktikums, vier Wochen lang in einer Schlosserei in Mühlhofen.

Von diesem Praktikum wurde ich alles andere enttäuscht, denn die Bewerbung in diesem Betrieb war für mich immer "die letzte Notlösung" gewesen, doch glaube ich im Endeffekt dass ich nirgends anders, wo ich mich noch beworben hatte, so viel hätte lernen können. Denn, zum einen hatte ich nicht im geringsten das Gefühl als Praktikant ausgenützt zu werden, sondern viel mehr gab man sich Mühe, mir Neues beizubringen, und mir ein möglichst realistisches Bild eines Schlossers und Schmiedes zu übermitteln.  Zum anderen war es auch eine riesige Erfahrung für mich, mit den anderen Mitarbeitern zu arbeiten, welche tatsächlich in das Bild passten, welches man von Schlossern hat. Mir machte es jeden Tag Freude mit den Leuten zusammen zu arbeiten, denn nie zuvor bin ich dem Humor, den ich dort antraf, begegnet. Auch bin ich jeden Morgen gerne um sieben zur Arbeit gegangen, und hatte auch kein Problem damit, erst um fünf nach Hause zu gehen.

Eine Tätigkeit die mir dort besonders Spaß bereitete, war Schmieden, und so habe ich auch zwei sehr schöne Messer geschmiedet, als man mir anbot eine eigene Konstruktion zu bauen.

Abschließend kann ich nur sagen, dass dieses Praktikum eine sehr große Erfahrung für mich war und ich viel gelernt habe. sowohl technisch als auch menschlich.

Wer mehr erfahren will, ist herzlich willkommen mein Praktikumsbericht zu lesen. Doch will ich vorab nehmen, dass ich während des Praktikums der Überzeugung war, und bis heute bin, dass das Schreiben eines Praktikumsberichtes, kaum hilft, das Praktikum besser zu erleben, und auch keine Hilfe für Außenstehende ist, an den Erfahrungen teilzunehmen, die ich als Praktikant erlebt habe. Kurz gesagt hielt ich das schreiben eines Praktikumsberichtes mehr für Schikane, als für hilfreich. Doch um mich selbst nicht mit dem Schreiben dieses Berichts zu quälen entschloss ich mich dafür, meine Freiheit voll auszuleben, und den Bericht insofern interessant zu gestalten, dass ich am Schreiben, und die Leser am lesen, Spaß haben würden. Aus dieser Perspektive kann man auch sagen, dass der Bericht sehr erfolgreich ist.